Bruno - der Bär ohne Pass
Mit Hannes Jaenicke auf Spurensuche

Jederzeit kann ein Bär über Deutschlands Grenzen kommen. So wie der berühmte Pionier seiner Art im Frühsommer 2006: Bruno. Völlig unerwartet hatte das Tier die Grenze nach Deutschland überschritten - 170 Jahre nachdem der letzte Braunbär hierzulande erlegt worden war. Bruno wurde zunächst als Held bejubelt, dann als Problembär abgestempelt und schließlich erschossen. Wer war dieser Bär? Woher kam er? Und wie gehen wir in Zukunft mit den großen Wildtieren um?

Der Schauspieler Hannes Jaenicke, bekannt für sein weltweites Engagement im Naturschutz, begibt sich erstmals in seiner Heimat auf Spurensuche. Seine Reise führt von den bayerischen Alpen über Italien bis nach Slowenien. Er trifft Jäger und Wildhüter, Bärenmanager und Tierparkleiter. Sie alle kannten Bruno und seine ungewöhnliche Vorgeschichte.

Die abenteuerliche Reise offenbart unser zwiespältiges Verhältnis zu einem ganz normalen Wildtier, das wir gerne als Teddybär verhätscheln oder als Bestie verurteilen. Der Film versucht die Frage zu klären: Sind wir schon wieder bereit, mit Braunbären zu leben?
im Auftrag des WDR

Buch und Regie: Herbert Ostwald // Presenter: Hannes Jaenicke // Kamera: Erik Sick // Zusatzaufnahmen: Roland Gockel, Ivo Nörenberg // Ton: Bastian Barenbrock // Schnitt: Isabelle Albert // Musik: Mark Joggerst // Vertonung und Mischung: Florian Ebrecht // Produktionsassistenz: Katja Sträter // Herstellungsleitung: Oliver Gontram // Produzent: Thomas Weidenbach // Redaktion: Gabriele Conze // eine Produktion der LÄNGENGRAD Filmproduktion

Auszeichnung:
  • Deutscher Naturfilmpreis - Sonderpreis der Jury, Darßer Naturfilmfestival 2013
Länge: 45 min, in HD

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